Berufsinformation für die 9. Klassen

Die berufliche Orientierung der Jugendlichen nimmt gerade in den Jahrgangsstufen neun und zehn der Realschule einen wichtigen Platz im Schulalltag ein. Deshalb begann vor den Herbstferien die Berufsinformation für die 9. Jahrgangsstufe der Herzog-Tassilo-Realschule Dingolfing.

Berufsberater Bernhard Peisl stand während der Unterrichtszeit allen 9. Klassen Rede und Antwort und gab wichtige Informationen zu den Themen Praktikum, Bewerbung und Ausbildung sowie der Auswahlprüfung zum mittleren nichttechnischen Dienst. Außerdem durften die Neuntklässler vormittags während zwei bis drei Unterrichtsstunden das „Digitale BIZ-Mobil“ nutzen. Statt des Besuchs des Berufsinformationszentrums (BIZ) in Landshut konnten die Jugendlichen mit Hilfe des BIZ-Mobils unter Anleitung des Berufsberaters ebenso effektiv und vor allem kostenlos die Ausbildungs-, Studien- und Berufswelt an modernen Tablets bequem in ihrem Klassenraum kennenlernen. Die Schülerinnen und Schüler machten zudem selbst einen Berufswahltest.
In der gleichen Woche waren die Eltern und Erziehungsberechtigten sowie die Schüler der 9. und 10. Klassen zum Berufs-, Fachoberschul- und Berufsoberschul-Infoabend geladen. Beratungslehrerin Michaela Schellinger referierte an Stelle des erkrankten Berufsberaters Bernhard Peisl im ersten Teil über den „Bewerbungsfahrplan“ mit allen wichtigen Terminen und Fristen, Angebote der Berufsberatung, den Ausbildungsstellenmarkt in der Region, die verschiedenen Wege nach der Realschule sowie zu grundsätzlichen Fragen und wies zudem auf die Wichtigkeit von Praktika im Hinblick auf den Entscheidungsprozess hin.
Der zweite Teil des Infoabends widmete sich dann der schulischen Weiterbildung nach dem Erreichen des mittleren Bildungsabschlusses, insbesondere dem Besuch der Fachoberschule (FOS), die es im zweiten Schuljahr als Außenstelle der FOS Landshut bekanntlich auch in Dingolfing gibt. Dazu waren sowohl Christa Sollacher von der FOS Landshut und Hubert Lehner von der Außenstelle in Dingolfing als auch Peter Viehbeck von den Beruflichen Schulen Schönbrunn als Referenten rund um Anmeldung, Aufnahmebedingungen sowie Fachrichtungen und für sonstige Fragen anwesend. Zusätzlich informierte Gerald Schultes über den Besuch der Berufsoberschule (BOS) in Landshut, der nach dem Abschluss einer Berufsausbildung möglich ist und ebenfalls zum Abitur führt.
Den Abschluss des ersten Teils der intensiven Berufsinformation werden schließlich ab Anfang Dezember die Sprechstunden bei Berufsberater Bernhard Peisl bilden, in denen alle Neuntklässler auf Wunsch ihre individuellen Fragen und Probleme klären können.