Neues Schuljahr an der Herzog-Tassilo-Realschule

Seit dem gestrigen Dienstag herrscht wieder geschäftiges Treiben an der Herzog-Tassilo-Realschule Dingolfing. Das neue Schuljahr 2020/21 hat begonnen – wenn auch weiterhin in ungewohnter Weise – und damit tummeln sich ab sofort 727 Schülerinnen und Schüler im Schulhaus. Insgesamt gibt es 29 Klassen, die Klassenstärke beträgt durchschnittlich 25 Schüler. Aufgrund der großen Schülerzahl bestehen mit Ausnahme der 7. Jahrgangsstufe (vierzügig) alle anderen Jahrgangsstufen aus fünf Klassen.
Unterrichtet werden die Kinder und Jugendlichen von 70 Lehrkräften. Wie in den vergangenen Jahren wurde der Realschule auch heuer wieder eine Referendarin zugeteilt, die ihre Ausbildung im Juli 2021 abschließen wird. Zehn Lehrkräfte wurden nach Dingolfing versetzt. Zudem beschäftigt die Schule elf Aushilfslehrkräfte, zwei Kolleginnen kehren aus der Elternzeit zurück.
Besonders aufgeregt nicht nur aufgrund der besonderen Corona-Umstände waren neben den zahlreichen neuen Lehrkräften selbstverständlich die 141 (!) Fünftklässler, die zusammen mit einem Elternteil in fünf Gruppen in ihren ersten Schultag an der Herzog-Tassilo-Realschule starteten. Nach der Begrüßung in der Aula durch Schulleiterin Elfriede Brunner ging es für die Kinder ins jeweilige Klassenzimmer, während die Eltern und Erziehungsberechtigten wichtige Informationen zum Ablauf der ersten Schulwoche bekamen und den Elternordner erwerben konnten.
Ihre Kinder wurden indes mit Stunden- und Vertretungsplan, neuen Fächern im Vergleich zur Grundschule, Notengebung etc. vertraut gemacht. Zudem wurde ihnen die freiwillige Schulkleidung (Kapuzenpullis, Kapuzenjacken sowie T-Shirts mit Schullogo und Schulmotto) vorgeführt und über die Bestellung informiert. Am Ende des ersten Schultages wurden die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen schließlich von einigen Freizeittutoren zu ihren Schulbussen begleitet, damit auch jeder wieder gesund und munter und neben den Schulbüchern vor allem mit vielen Eindrücken im Gepäck nach Hause kam.
„Die gesamte Schulfamilie ist voller Tatendrang und hofft auf eine gute Arbeitsatmosphäre und ein erfolgreiches Schuljahr“, so Schulleiterin Brunner.
Gemeinsam solle trotz aller Einschränkungen, mit denen es bis auf weiteres zu leben, lernen und lehren gelte, für alle ein Schulleben gestaltet werden, in dem sich die Kinder und Jugendlichen frei entfalten können und zu einem intensiven sowie gewinnbringenden Arbeiten motiviert werden.